Description
Summary:Bemerkungen: [] = Absatzmarken im Volltext des Originals STERNENBANNER [] Herausgeber : U.S.A. Kriegsinformationsamt [] London, Januar 1944 [] Oberbefehlshaber für den Grossangriff im Westen [] EISENHOWER [] General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Invasions-Streitkräfte, im Westen, ist 53 Jahre alt, in Texas geboren,von deutscher Abstammung. November 1942 wurde er Chef der Landungsoperationen in Nordafrika, dann Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte im Mittelmeerraum. Sieger der Schlachten um Tunesien, Sizilien, Süd-Italien. Die Landungen in Nordafrika und Sizilien, die er plante und leitete, waren die grössten Landungsoperationen aller Zeiten. [] TEDDER [] General der RAF Sir Arthur Tedder, Stellvertreter des General Eisenhower, ist 53 Jahre alt, gebürtiger Schotte. Erst war er Chef der Abteilung "Produktion" im britischen Luftfahrtministerium; dann Chef der RAF-Kommandos Mittel-Ost. Er wurde später unterEisenhower Oberbefehlshaber der alliierten Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum. Seine Methode der "Bombenteppiche" trug entscheidend zum Sieg über Rommel bei. [] MONTGOMERY [] General Sir Bernard Montgomery. Unter General Eisenhower wird er Oberbefehlshaber der britischen Invasions-Streitkräfte im Westen. Er ist 56 Jahre alt, gebürtiger Ire, Englands beliebtester General. Montgomerys Achte Armee schlug Rommel bei Ei Alamein, dem Wendepunkt des Krieges in Afrika. Montgomery verfolgte Rommel 2.000 km durch Afrika bis zur Kapitulation der deutschen Afrika-Armeen in Tunesien. [] DOOLITTLE [] Generalmajor James Doolittle, Kommandeur der Achten amerikanischen Heeresflotte, Stützpunkt England, ist 47 Jahre alt, Inhaber der höchsten amerikanischen Tapferkeitsauszeichnung. Er kommandierte 1942 den amerikanischen Luftangriff auf Tokio mit Bombern, die von einem Flugzeugträger aufgestiegen waren. Später wurde Doolittle Befehlshaber der strategischen Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum. [] SPAATZ [] Generalleutnant Carl Spaatz, Chef des USA Bomberkommandos im Westen ist 52 Jahre alt, erfolgreicher Flieger im ersten Weltkrieg. Errang 1929 mit dem jetzigen General Ira Eaker den Weitrekord im Dauerflug. War Kommandeur der amerikanischen Luftstreitkräfte Nordwestafrika, und der 15. amerikanischen Heeresluftflotte, die im November 1943 aufgestellt wurde, um Deutschlands Industrieziele vom Süden her zu bombardieren. [] Im Zusammenhang mit der kommenden Invasion Europas wurden ferner folgende Ernennungen bekannt gemacht: [] Admiral Sir Bertram Ramsay, Oberbefehlshaber der alliierten Invasions-Seestreitkräfte. [] General der R.A.F. Sir Trafford Leigh-Mallory, Oberbefehlshaber der allliierten Invasions-Luftstreitkräfte. [] General Sir Henry Maitland Wilson, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte im Mittelmeerraum. [] Generalleutnant Ira Eaker, Befehlshaber der alliierten Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum. [] General Sir Harold Alexander, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Italien. [] Generalleutnant Jacob Devers, Befehlshaber der amerikanischen Streitkräfte im Mittelmeerraum und Stellvertreter General Wilsons. [] General Sir Bernard Paget, Oberbefehlshaber Mittel-Ost. [] Generalleutnant Nathan Twining, Befehlshaber der 15. amerikanischen Luftflotte im Mittelmeerraum. [] INHALT [] Übersicht der militärischen Ereignisse 1943 Im Mittelmeerraum Seite 2 [] Ein Jahr Luftkrieg in Europa - offizielle Ziffern Seite 3 [] 12 Monate Krieg an der Ostfront Seite 4 [] Die Versenkung der "Scharnhorst" Seite 2 [] Präsident Roosevelts Botschaft: "Wir kämpfen für einen dauernden Frieden" [] Präsident Roosevelt berichtete am 24. Dezember in einer Rundfunkrede an das amerikanische Volk und die amerikanischen Soldaten in allen Weltteilen über die Konferenzen der vier Grossmächte in Teheran und Kairo, an denen er teilgenommen hatte. [] Präsident Roosevelt schilderte die gegenwärtige militärische Lage der Vereinigten Staaten in ihrem Krieg gegen Deutschland und Japan. Er gab der festen Überzeugung Ausdruck, dass aus dem Sieg der Alliierten ein dauernder Friede für alle Völker der Welt erwachsen würde. [] Hier sind die wesentlichen Tolle seiner Rede. Präsident Roosevelt sagte: [] "Ich habe eine weite Reise über die Gebiete des Mittelmeeres bis zu den russischen Grenzen unternommen. Ich hatte mit den Regierungschefs Grossbritanniens, Russlands und Chinas Konferenzen über militärische Probleme und ganz besonders über Pläne, wie ein erfolgreicher Angriff auf unsere Feinde so rasch wie möglich eingeleitet worden soll." [] "Heute haben wir allein in den Vereinigten Staaten mehr als zehn Millionen Mann in Waffen. Vor einem Jahr standen 1,700.000 Mann im Kriegsdienst in Übersee. Heute sind es 3,800.000 Mann; im Juli werden es mehr als 9,000.000 sein." [] "Ein grosses geschichtliches Ereignis hat sich im Laufe des letzten Jahres, ja innerhalb der letzten Wochen vollzogen. Es ist ein Ereignis, hoffnungsvoller für die Menschheit als Irgendeines, das wir kennen und das wir in diesen tragischen Zeiten zu erstreben wagten." [] "Dieser grosse Abschnitt der Geschichte wurde im Oktober mit der Moskauer Konferenz zwischen Molotov, Eden und Cordell Hull eröffnet. Dort wurde der Weg zu den späteren Konferenzen geebnet. Als wir dann in Kairo und Teheran zusammenkamen, entschieden wir nicht allein untere Kriegspläne, sondern auch unsere Pläne für den Aufbau der Nachkriegswelt, die alle Opfer dieses Krieges einmal rechtfertigen soll." [] "In Kairo verbrachte ich vier Tage in Beratung mit Premierminister Churchill und Generalissimus Tschiangkaischek. Wir haben die Gesamtlage im Fernen Osten eingehend besprochen und nicht allein die militärische Strategie festgelegt, sondern auch die Grundsätze erörtert, die, praktisch durchgeführt, den Völkern Ostasiens für viele Generationen den Frieden sichern werden." [] "Diese Grundsätze sind einfach und wesentlich. Gestohlenes Eigentum ist seinen rechtmässigen Eigentümern zurückzuerstatten. Das Recht der Millionen im Fernen Osten, sich ihre eigene Form der Selbstregierung ohne Einmischung von Aussen aufzubauen, ist anzuerkennen." [] "Eine wesentliche Bedingung für die Wahrung des Friedens und der Sicherheit der Völker gegen Überfälle im Pazifik und in der ganzen Weit ist die Ausmerzung der Angriffskraft des japanischen Kaiserreiches. Niemals mehr sollen unsere Soldaten und Seeleute gezwungen werden, um Inseln zu kämpfen, wie sie jetzt so tapfer und erfolgreich um jede Insel ringen müssen." [] "An vielen Stellen des ungeheuren Bogens der sich vom Pazifik und den Aleuten zu den burmesischen Dschungeln schwingt, [] (Fortsetzung auf Seite 3) [] STERNENBANNER [] 1943 - Der Kampf um das Mittelmeer [] Tripolis... Tunis [] Palermo..Salerno..Neapel [] Am 3. Januar wurde mitgeteilt, dass General Sir Bernard Montgomery, der Befehlshaber der britischen Achten Armee in Italien, in England eingetroffen ist, um seinen neuen Posten als Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte unter General Dwight Eisenhower zu übernehmen. [] General Montgomery, dessen Truppen das deutsche Afrikakorps unter Feldmarschall Rommel besiegte, erklärte bevor er Italien verliess in einem Befehl an seine Armee: "Die Achte Armee landete am 3. September, in Italien. Am 3. Dezember hatte sie sich bereits durch 1.100 km durchgekämpft... Die Lage ist gut. Das Ende des Krieges ist in Sicht... Wir haben wie bisher unsere Arbeit fortzusetzen und dann kann es über den Ausgang des Krieges keinen Zweifel geben." [] In der folgenden Übersicht sind die Kriegsereignisse während des letzten Jahres im Mittelmeerraum dargestellt. [] Als das Jahr 1943 begann, befand sich Rommels Afrikakorps im Rückzug durch Libyen. Mitte Januar, drei Monate nach der entscheidenden Schlacht von El Alamein, räumten die Achsenstreitkräfte Tripolis, 2.000 Kilometer westlich von EI Alamein. Gleichzeitig stellten amerikanische, französische und englische Truppen in Tunesien die gigantische Falle, in der sich bald die Achsentruppen verfangen sollten. [] Im Januar 1943 waren Roosevelt, Churchill, de Gaulle und Giraud in Casablanca zu einer Konferenz zusammengetreten, um die weiteren Kriegspläne zu beraten. Dort entschieden sie die Waffenstillstandsbedingungen für die Achsenmächte: bedingungslose Kapitulation. Ein halbes Jahr später hatte Italien bedingungslos kapituliert. [] Im März begannen die schweren Kämpfe an der tunesischen Grenze. Die Deutschen hatten die natürliche Abwehrstellung der Marethlinie stark befestigt. Tunesien war vom Süden und Osten abgeriegelt. Aber nach achttägigem Kampfe war die Marethlinie durchbrochen, und die britische 8. Armee strömte vom Osten, die französischen Streitkräfte unter dem Kommando General LeClercs vom Süden durch die Breschen, auf das tunesische Schlachtfeld. Die Achsenmächte zogen bedeutende Verstärkungen von Truppen und Kriegsmaterial aus Italien heran. Aber sie kämpften mit dem Rücken zum Meer. [] Am 7. Mai zogen die Amerikaner und Franzosen in Bizerta, die Engländer in Tunis ein. Am 12. Mai war der Krieg in Afrika zu Ende. In dieser einen Woche wurde Generaloberst von Arnim mit dreizehn Generalen, 110.000 deutschen Offizieren und Mann und 40.000 Italienern gefangen genommen. Damit hatte sich die Zahl der Achsengefangenen in Tunesien auf eine Viertelmillion erhöht. Grosse Mengen von Flugzeugen, Geschützen und Munition wurden erbeutet. Ganz Afrika war nun in den Händen der Alliierten. In Algier konstituierte sich das Nationalkommitee [!] [Nationalkomitee] für die Befreiung Frankreichs und ging sofort daran, eine französische Armee von einer halben Million Mann aufzustellen. Französische Kriegsschiffe wurden kampfbereit gemacht. [] Am 11. Juni kapitulierte die italienische Insel Pantellaria nach einem dreizehntägigen Bombardement, bald gefolgt von den Inseln Lampedusa und Linosa. Kaum einen Monat später, am 10. Juli landeten 2.600 Schiffe aller Grössen alliierte [!] Truppen in Sizilien. In 39 Tagen war diese Insel mit einer Bevölkerung von 4,500.000 Einwohnern erobert. Vorher noch, am 25. Juli, kam der Sturz Mussolinis. Das Ende des Faschismus war nahe. [] Am 3. September landeten britische Truppen auf der Südspitze von Italien, und die italienische Regierung, die eingesehen hatte, dass jeder weitere Widerstand zwecklos war, kapitulierte bedingungslos. Die gesamte italienische Kriegs- und Handelsflotte, mit Ausnahme des Schlachtschiffes Roma, das von deutschen Bombern versenkt wurde, lief in alliierte Häfen ein. [] Indessen landeten alliierten Truppen bei Tarent und Salerno. Nahe Salerno entwickelte sich eine heftige Schlacht. Die starken deutschen Abwehrstellungen widerstanden dem alliierten Angriff, und die Alliierten wären nahezu wieder ins Meer geworfen worden, wenn nicht rechtzeitige Verstärkungen gelandet worden wären. So konnten aber die Deutschen zurückgedrängt und der Brückenkopf ausgebaut werden. [] Nun begann die Schlacht um Neapel. Die Entscheidung fiel am 1. Oktober. Alliierte Truppen marschierten an diesem Tage in Neapel ein. Vorher hatten französische und italienische Truppen Sardinien und Korsika von den Deutschen befreit und die Engländer die 13 Flugfelder von Foggia erobert. [] Nur langsam, in heftigen Kämpfen rückten die alliierten Truppen weiterhin in gebirgigem, von Flüssen und Bächen durchzogenem Gelände nach Norden vor. Schritt für Schritt werden [!] Kesselrings Truppen im Westen von der 5. Armee und im Osten von der 8. Armee zurückgedrängt. Die Überlegenheit der Alliierten an Schiffen, Flugzeugen, Geschützen und Truppen setzte sich durch. [] Diese jungen deutschen Kriegsgefangenen von der 26. Panzeraufklärungsabteilung fielen den Alliierten im ostitalienischen Abschnitt in die Hände. [] Hitler über Italien [] Am 10.9.43 sagte Adolf Hitler: [] "Der Ausfall Italiens bedeutet militärisch nur wenig." [] Am 8.11.43 sagte Adolf Hitler: [] "Dass der italienische Zusammenbruch mit allen seinen Konsequenzen nicht ohne Rückwirkung auf das gesamte Kriegsgeschehen sein konnte, ist selbstverständlich." [] Amerikanisches Allerlei [] Das USA Kriegsinformationsamt gab bekannt, dass von hundert verwundeten amerikanischen Soldaten sechsundneunzig damit rechnen dürfen, wieder gesund zu werden. Der Prozentsatz der Genesungen hat sich damit seit dem letzten Weltkrieg verdoppelt. [] Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour stellten die Dodge & Chrysler Autowerke ihre Produktion auf Krieg um. Kürzlich wurde eine weitere Fabrik in Betrieb gestellt, die an Grösse alle bisherigen kriegswichtigen Industriebauten Amerikas übertrifft. Die Montagehalle allein breitet sich über 3,5 Hektar aus und der dadurch gewonnene Arbeitsraum erstreckt sich über 702.000 qm. Die 800 km langen Telefonleitungen wären den Ansprüchen einer Stadt von 75.000 Einwohnern gewachsen. Das Riesenwerk stellt Flugzeugmotoren für die amerikanische Luftwaffe her. [] General Mascarenhas de Morais vom brasilianischen Generalstab gab bekannt, dass zum ersten Mal in der Geschichte Brasiliens Einheiten der brasilianischen Luftwaffe sowie Bodenpersonal nach Übersee befohlen worden sind. Er persönlich werde mit dreizehn weiteren Offizieren dem Alliierten Hauptquartier in Algiers beigeordnet werden. [] Eine chemische Fabrik in Amerika hat dem Sowjetinstitut für Experimentelle Medizin in Moskau 2.000 g Penicillin gesandt. Nunmehr können russische Wissenschaftler die erstaunliche Heilwirkung dieses Medikaments für Wundbehandlung studieren. [] Das USA Volkszählamt wies darauf hin, dass in diesem Krieg, genau wie 1917/18 mehr Knaben als Mädchen auf die Welt kamen: - Letztes Jahr wurden in Amerika 1,444.365 Knaben und 1,364.631 Mädchen geboren. [] Seegefecht am Nordkap - Der Untergang der "Scharnhorst" [] Die Versenkung des deutschen Schlachtschiffes "Scharnhorst" am 26. Dezember war ein neues Glied in der langen Kette der deutschen Niederlagen zur See. [] Die "Scharnhorst" wurde von Einheiten der britischen Flotte angegriffen, als sie versuchte, einen Geleitzug für Russland im nördlichen Eismeer zu überfallen. Die "Scharnhorst" mit 32.000 Tonnen Wasservedrängung [Wasserverdrängung], bestückt mit neun 28cm Geschützen, zwölf 15-cm Geschützen und dreissig Geschützen kleinerer Kaliber, hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 32 Knoten. [] Es gelang drei britischen Zerstörern und einem norwegischen Zerstörer, das deutsche Schlachtschiff trotz schwersten Abwehrfeuers mit Torpedos anzugreifen. Die "Scharnhorst" wurde gezwungen, ihre Fahrtgeschwindigkeit zu verlangsamen; dadurch wurde es dem 35.000 Tonnen grossen britischen Schlachtschiff "Duke of York" ermöglicht, sich dem deutschen Schlachtschiff auf Feuerbereich zu nähern. Nach mehreren schweren Treffern sank die "Scharnhorst" 90 km nördlich vom Nordkap. Von ihrer Besatzung von 1.461 Mann wurden 36 gerettet. Der alliierte Geleitzug hatte inzwischen unversehrt seine Fahrt nach Russland fortgesetzt. Zwei britische Kriegsschiffe wurden leicht beschädigt. [] Zwei Tage später wurden drei deutsche Zerstörer im Golf von Biskaya versenkt. Sie gehörten zu einem Flottenverband von 11 Zerstörern, die versuchten, einen 5.000 Tonnen grossen deutschen Blockadefahrer in einen Hafen der französischen Küste zu geleiten. Auch der deutsche Blockadefahrer wurde versenkt. Zwei englische Kreuzer erhielten leichte Beschädigungen. [] Der Vorsitzende des Flottenausschusses des amerikanischen Repräsentantenhauses, Carl Vinson, erklärte zur Versenkung der "Scharnhorst": Die Versenkung der "Scharnhorst" erinnert an vorangegangene deutsche Niederlagen zur See, insbesondere an die Vernichtung des Panzerschiffs "Graf Spee" am 13. Dezember 1939 und die Versenkung des Schlachtschiffes "Bismark"[!] Bismarck am 27. Mai 1941. Die gutgeschulten Besatzungen der deutschen Überwasserschiffe sind ihres Lebens nicht sicherer als die Mannschaften der deutschen U-Boote, von denen vom Mai bis November l943 mehr als 150 durch alliierte Flotten- und Luftangriffe versenkt wurden." [] Vinson zitierte einen Satz, der am 1. Januar 1943 in der inzwischen eingegange [!] "Frankfurter Zeitung" stand: "Die Erfahrung hat gelehrt, dass nichts wichtiger ist als der Wettlauf zwischen Schiffsversenkungen und Schiffsbauten," und er fügte hinzu: "Die Alliierten haben diesen Leitsatz befolgt. In den ersten beiden Jahren seit Amerikas Eintritt in den Krieg haben die Vereinigten Staaten Handelsschiffe mit mehr als 25,284.000 Tonnen gebaut." [] Der amerikanische Marineminister Frank Knox erklärte vor kurzem: "Im Jahre 1943 hat die amerikanische Flotte mehr Kriegsschiffe fertiggestellt als sie Ende 1942 im Dienst hatte." Er gab kürzlich bekannt, dass die amerikanische Flotte jetzt 43 Flugzeugträger besitzt, sechsmal so viel wie zur Zeit des japanischen Überfalls auf Pearl Harbour. [] Wie wirkungsvoll die deutschen U-Boote von den Alliierten niedergekämpft wurden, zeigte die gemeinsame Erklärung Roosevelts und Churchilis. Darin wurde festgestellt, dass auch im November 1943 wie in den drei vorangegangenen Monaten mehr deutsche U-Boote als alliierte Handelsschiffe versenkt wurden. [] Den "eindruckvollsten Beweis für den Fehlschlag der Dönitz-Offensive" nannte Carl Vinson die Tatsache, dass 3,800.000 amerikanische Soldaten mit ihren Waffen und ihrer Ausrüstung nach Übersee gebracht wurden. [] Der Luftkrieg über Europa: [] Rückblick auf 1943 [] Der Jahreswechsel stand im Zeichen einer Verschärfung des Luftkrieges gegen kriegswichtige Ziele im Reich und im besetzten Frankreich. Ueberaus starke Bomberverbände der Alliierten unternahmen schwere, konzentrierte Angriffe gegen die "Festung Europa." Die Quellen der deutschen Kriegskraft wurden durch Schläge der RAF bei Nacht und der amerikanischen Luftflotte bei Tag systematisch zertrümmert. Bis zu 2.000 Flugzeuge kamen pro Tag zum Einsatz. [] Eine amtliche Darstellung zeigt folgende Vergleichsziffern zwischen deutschen und alliierten Bombenangriffen: [] Die deutsche Luftwaffe warf vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1943 ungefähr 2.400 Tonnen Bomben auf England. Dieselbe Bombenlast, 2.400 Tonnen, warf die Royal Air Force wiederholt innerhalb von 40 Minuten auf deutsche Industriestädte. [] 135.000 Tonnen auf Deutschland [] Die RAF warf im Jahre 1943 auf Deutschland und die besetzten Gebiete eine Bombenlast von insgesamt 154.000 Tonnen; davon fielen 135.000 Tonnen Bomben auf Deutschland. Zur gleichen Zeit war die amerikanische Achte Luftflotte von England aus 55.000 Tonnen Bomben ab. Davon fielen 27.800 Tonnen auf Deutschland. [] Der Luftkrieg begann im Sommer 1940, als die deutsche Luftwaffe in den drei Sommermonaten 18.900 Tonnen Bomben auf englische Städte abwarf. Damals konnte die Royal Air Force nur mit einem Bombenabwurf von 2.750 Tonnen auf Deutschland antworten. [] Heute umfasst der Angriffsradius der alliierten Bomber das ganze deutsche Reich. Alliierte Bomber zerstörten die grossen Focke-Wulf Montagewerke in Marienburg in Ostpreussen; alliierte Bomber zerschlugen in drei Grossangriffen die Messerschmitt-Werke in Wiener Neustadt in Österreich. Der ganze Westen des Reiches war das Ziel zahlreicher Grossangriffe. Wilhelmshaven, Emden, Bremen, Hannover, Münster, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Aachen, Kassel, Frankfurt am Main, Ludwigshafen, Mannheim, Stuttgart und andere Zentren der deutschen Kriegsindustrie wurden schwer getroffen. [] Die alliierte Bombenoffensive erreichte unter anderem folgende Höhepunkte: [] HAMBURG [] Im Somer [!] [Sommer] in 8 Tagen über 8,000.000 kg Bomben abgeworfen. Dreiviertel der Hamburger Hafen- und Industrieanlagen zerstört. [] SCHWEINFURT [] In 2 amerikanischen Tagesangriffen wurden die wichtigsten deutschen Kugellagerwerke schwer beschädigt. [] PEENEMÜNDE [] Bei einem Überraschungsangriff der RAF wurden 1.500 Tonnen Bomben auf die geheime Versuchsanstalt abgeworfen. [] Grossangriffe erfolgten unter anderem auch auf Leipzig, Nürnberg, Regensburg, Augsburg, München, Innsbruck und andere Mittelpunkte der deutschen Kriegsindustrie. [] Auf Berlin, eine der grössten Kriegswerkstätten des Reiches, warf die RAF in 8 Nächten 22.000 Tonnen Bomben ab; d.h. 50 Tonnen pro Minute. Auf London, während des schwersten deutschen Angriffs im Jahr 1940/41, warf die deutsche Luftwaffe durchschnittlich 1 Tonne pro Minute, und höchstens 450 Tonnen pro Angriff ab. [] Berlin wurde die von Bombern am schwersten heimgesuchte Stadt der Welt. Keines der Angriffsziele der deutschen Luftwaffe in den ersten Jahren des Krieges - London, Liverpool, Rotterdam, Warschau und Belgrad - war so schwer getroffen worden wie Berlin. Diese systematischen Angriffe gegen Berlin wurden in den ersten Tagen des neuen Jahres fortgesetzt. [] Die alliierten Luftstreitkräfte führten während des Jahres 1943 auch schwere Bombenangriffe auf Kriegsziele in den deutschbesetzten Ländern. [] Ein starker amerikanischer Bomberverband mit Stützpunkten in Nordafrika griff am 1. August Ploesti in Rumänien an und fügte den Petroleumquellen und Petroleumraffinerien, die Deutschland versorgen, schweren Schaden zu. [] Sofia angegriffen [] Strategische Ziele in Frankreich wurden das ganze Jahr hindurch angegriffen. Häufig wurden auch Eisenbahnknotenpunkte im Balkan, besonders in Sofia und deutsche Flugstützpunkte im Balkan bombardiert. Vom Westen wie vom Süden erfolgten die alliierten Bombenangriffe. Als die Flugfelder von Foggia in Süditalien in die Hände der Alliierten fielen, konnten Süddeutschland, Norditalien und der Balkan aus ungleich grösserer Nähe als bisher angegriffen werden. [] Die 15. amerikanische Heeresluftflotte wurde im November mit der ausdrücklichen Bestimmung geschaffen, deutsche Ziele vom Süden her anzugreifen. Die amerikanische Flugzeugindustrie ist fähig, alle fünf Minuten ein Flugzeug herzustellen, das sind ungefähr 8.500 Flugzeuge im Monat. [] Auf das Deck eines Zerstörers in einer amerikanischen Schiffswerft werden von Kränen ein vollkommen montiertes Deckhaus und die Hälfte der Schiffsbrücke niedergelassen. Das Verfahren, die einzelnen Schiffsteile in verschiedenen Fabriken herzustellen, ermöglichte es den amerikanischen Schiffswerften, in drei Jahren 15.000 Schiffe alter Grössen für die amerikanische Flotte zu liefern. In den letzten zwei Jahren wurden weitere 2.500 Handelsschiffe hergestellt. [] Präsident Roosevelts Botschaft... [] (Fortsetzung von Seite 1) [] schlagen machtvolle, stetig wachsende Kräfte auf die Japaner ein. [] "In dreitägigen eingehenden Besprechungen in Teheran einigten wir uns in allen Einzelheiten über den Plan für die Eröffnung eines gigantischen Angriffs gegen Deutschland." [] "Das russische Heer wird gegen Deutschlands Ostfront seine Offensive mit aller Härte fortführen. Die Armeen der Alliierten werden Deutschlands Südfront unerbittlich bedrängen, und starke amerikanische und britische Streitkräfte werden nun in Angriffen aus allen Windrichtungen Deutschland strategisch umklammern." [] "Die Vereinten Nationen haben aber nicht die Absicht, das deutsche Volk zu versklaven. Wir wünschen dem deutschen Volk alle Möglichkeiten zu geben, sich im Frieden als ein geachtetes und wertvolles Mitglied der europäischen Familie zu entwickeln. Aber wir legen allen Nachdruck auf das Wort "geachtet"; denn wir sind entschlossen, das deutsche Volk ein für alle Male vom Nationalsozialismus, preussischem Militarismus und der phantastischen und verderblichen Idee zu befreien, dass das deutsche Volk eine Herrenrasse sei." [] "Grossbritannien, Russland, China, die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten vereinigen mehr als dreiviertel der Gesamtbevölkerung der Erde. Solange diese vier Weltmächte mit ihrer grossen militärischen Macht in ihrem Entschluss zusammenstehen, den Frieden der Welt zu bewahren, wird es keinem angriffslustigen Land mehr möglich sein, wieder einen Weltkrieg zu entfesseln. Diese vier Weltmächte müssen jedoch mit allen freiheitsliebenden Völkern Europas, Asiens, Afrikas und dem amerikanischen Kontinent zusammenstehen und zusammen wirken. Die Rechte jeder einzelnen Nation, gleichgültig ob gross oder klein, müssen geachtet und sorgsam geschützt werden. [] "Die überwältigende Mehrheit aller Völker der Welt ersehnt Frieden. Die meisten von ihnen kämpfen für die Erlangung des Friedens - nicht für einen Waffenstillstand, sondern für den Frieden, der so fest gesichert und so dauerhaft sein muss wie sterbliche Menschen ihn schaffen können." [] STENENBANNER [] Ein Jahr andauernder Vormarsch der Roten Armee [] Deutsche Gegenangriffe scheitern [] In den letzten Wochen des Jahres 1943 und in den ersten Tagen des neuen Jahres stiess die Rote Armee an verschiedenen Abschnitten der langen Ostfront mit gewaltigen Kräften vor. Besonders gross war ihr Bodengewinn im Raum von Witebsk in Weissrussland und im Raum von Kiew in der Ukraine. [] Im Raum von Kiew brachte die Rote Armee die mächtige deutsche Gegenoffensive die Schitomir und Korosten überrannt hatte, zunächst zum Stehen. In einem wütenden Gegenschlag entrissen dann die russischen Truppen unter General Vatutin den Deutschen alle Gewinne im Abschnitt von Kiew, eroberten Korosten und Schitomir zurück und drangen weiter vor. Eine grosse Zahl von Ortschaften wurde erobert. 14 deutsche Infanteriedivisionen und 8 Panzerdivisionen, darunter die Waffen-SS-Divisionen "Adolf Hitler" und "Reich," wurden gezwungen, sich über die polnische Grenze vor 1939 zurückzuziehen. [] Die folgende Übersicht schildert die militärischen Ereignisse an der Ostfront während des Jahres 1943: [] Am 1. Januar war Velikije Luki wieder in russischen Hand. Die deutsche Garnison wurde nahezu vollständig aufgerieben. Zwei Wochen später drängen die Russen in Schlüsselburg ein und zerbrachen so den eisernen Ring der Deutschen um Leningrad. [] Aber die Szene der wahrhaft entscheidenden Ereignisse war der Südabschnitt der russischen Front. Die Belagerung Stalingrade wurde zu einer deutschen Katastrophe. Gleichzeitig rückte die Rote Armee am mittleren und unteren Don und im Kaukasus mit unwiderstehlicher Macht vor. Am 3. Januar nahm sie Musdok; drei Tage später 23 Städte, im Laufe der nächsten vier Tage 21 Städte, am 8. Januar 24 Städte und am nächsten Tage weitere 22 Städte. Am 25. Januar war Woronesch am oberen Don zurückerobert; fünf Tage später Maikop, das Ölzentrum im Westkaukasus. [] 503.650 Mann verloren [] Indessen tobte die Schlacht um Stalingrad mit unerhörter Bitterkeit. Sie hatte im August 1942 begonnen. Sie endete am 2. Februar 1943 mit der vollständigen Niederlage der Deutschen, Stalingrad wurde zum Grab hunderttausender deutscher Soldaten. Generalfeldmarschall Paulus mit vierundzwanzig Generalen und mehr als 93.000 Offizieren und Mann wurden gefangen genommen. An Toten, Verwundeten und Gefangenen hatten die Streitkräfte der Achsenmächte in der Schlacht um Stalingrad 503.650 Mann verloren. [] Nun verfolgten die Russen die geschlagenen Deutschen auf ihrem Rückzug nach dem Westen. Sie eroberten im Februar die Städte Charkow, Bjelgorod und Rostow zurück. Dort wurde der Angriff der Russen aufgefangen. Im März drangen deutsche Kräfte wiederum in Charkow und Bjelgorod ein und festiten [!] [festigten] dort ihre Verteidigungslinie. Im selben Monat stiessen die Russen westlich Moskau vor [!] und gewannen Wjasma und Rhzow zurück. [] Am 5. Juli eröffnete Generalfeldmarschall von Kluge seine lang erwartete Sommeroffensive. Er hatte zwanzig Divisionen bei Orel und Bjelgorod zusammengezogen und warf sie in eine gewaltige Schlacht am mittleren Abschnitt der Ostfront. Elf Tage später begann der russische Gegenstoss. Am 5. August hatten die Russen Orel und Bjelgorod zurückerobert, am 23. August stürmten sie Charkow und eine Woche später Taganrog am Asowschen Meer, den Eckstein des deutschen Verteidigungssystems. [] Aber die starken deutschen Gegenstösse konnten den russischen Angriff nur zeitweilig aufhalten. Die Russen zwangen die Deutschen, das reiche Donaubecken und die Hälfte der fruchtbaren Ukraine zu räumen und sich aus Briansk, Poltawa, Tschernigow und Smolensk, dem Sitz dem deutschen Hauptquartiers, zurückzuziehen. Im Oktober waren die Russen bis zum Dnjepr vorgestossen und hatten dort an verschiedenen Stellen des 2.300 Kilometer langen Flusses Brückenköpfe errichtet. [] Die Deutschen hatten gehofft, sich jenseits des Djnepr einzugraben und in warmen Winterquartieren, die ihnen in den ersten zwei russischen Kriegswintern versagt geblieben waren, einem dritten russischen Kriegswinter zu entgehen. [] Das erwies sich jedoch als unmöglich. Die Russen überschritten den Dnjepr ober- und unterhalb Kiews und bei Krementschug und drangen während der Herbstmonate tief in die deutschen Linien im Dnjeprbogen und westlich Kiews ein. Im Norden der Front hatten die Russen Inzwischen Newel erobert und als der Winter einsetze [!], eröffneten sie eine grossangelegte Offensive gegen Vitebsk und in Richtung der polnischen Grenze von 1939. [] Der deutsche Gegenschlag [] Nun holten die Deutschen zum erstenmal seit März zu einem Gegenschlag aus. Starke deutsche Streitkräfte mit den Panzerdivisionen General Hoths als Stahlkern, eröffneten eine Gegenoffensive und eroberten Schitomir und Korosten zurück. Aber nach anderthalb Monaten holten die Russen wieder zum Angriff aus und gewannen nicht allein das in der deutschen Offensive gewonnene Gelände zurück, sondern stiessen noch weit darüber hinaus vor. [] So endete das Jahr 1943 für die Deutschen mit einer grossen Verlustbilanz. Die Russen, die in den Ufern der Wolga und in den kaukasischen Bergen zu Beginn des Jahres zur Schlacht angetreten waren, hatten die Deutschen in einer Tiefe von mehr als tausend Kilometer gegen den Westen zurückgeworfen. Sie haben die deutschen Winterstellungen zerschlagen sie haben das deutsche Verkehrsnetz in der ganzen Breite der Front zerrissen, sie haben die deutsche Angriffskraft in Russland gebrochen. Vom 8. November 1942 bis zum 8. November 1943 haben die Deutschen in Russland vier Millionen Mann an Toten, Verwundeten und Gefangenen und an Kriegsmaterial 25.000 Panzer und 40.000 Geschütze verloren. Sie mussten ein Gebiet räumen, das annähernd so gross ist wie Deutschland, Österreich, das Sudetenland und Frankreich zusammen. []. "..in der Zukunft.." [] "Die deutschen Soldatenüberwanden die Schrecken der bolschewistischen Kriegsmaschine und schwächten die Kampfkraft und das Kriegspotential der Sowjetunion zu einem Ausmass, das sich erst in der Zukunft erweisen wird." [] - Hans Fritzsche: [] Rundfunkrede, 31-10-42. [] USG [] General Krueger in Neu-Britannien [] Am 25. Dezember begann im Südwestpazifik die Offensive gegen die Insel Neu-Britannten. An der Spitze der amerikanischen Invasionsarmee stand ein General, der gebürtiger Deutscher ist. Es ist Generalleutnant Walter C. Krueger, der vor 63 Jahren in Flatow zur Welt gekommen ist. [] Krueger war acht Jahre alt, als er mit einer verwitweten Mutter nach Amerika auswanderte; dort liessen sie sich im Mittelwest nieder. Als 17-jähriger trat er freiwillig in die Armee der Vereinigten Staaten ein, die damals den Kampf für die Befreiung Kubas von der spanischen Herrschaft führte. Seit damals gehört Krüger der amerikanischen Armee an. Im letzten Krieg zeichnete er sich im Kampf beim Schloss Thierry aus. 1941leitete er die grössten Manöver, die in den Vereinigten Staaten abgehalten wurden. General Krueger geniesst hohes Ansehen als Lehrmeister seiner Soldaten. Jede Division der Vereinigten Staaten hat der Gründlichkeit und Genauigkeit General Kruegers zu danken, unter dessen Leitung sie zu militärischen Operationen herangebildet wurde. [] Die Invasion von Neu-Britannien durch General Kruegers Armee ist ein Glied in einer ununterbrochenen Kette erfolgreicher Invasionen der Inseln im südwestlichen Pazifik. Die Landung auf der Insel Neu-Britannien gelang ohne den Verlust eines einzigen Flugzeuges oder Schiffes. Nachdem die Südküste Neu-Britanniens aus der Luft und vom Meere aus heftig bombardiert wurde, landeten die Truppen mit Seepanzern an der Spitze an drei Stellen der Insel. Der Japanische Widerstand wurde rasch gebrochen und die amerikanischen Streitkräfte errichteten einen starken Brückenkopf bei Kap Markus. Neu-Britannien ist die grösste Insel der Bismarckgruppe. Sie hat die Gestalt eines Halbmondes, dessen südliche Sichelspitze auf Neu-Guinea weist. Dort haben die Alliierten, gleichsam gegenüber Neu-Britannien, den Stützpunkt Finschhafen erobert. Auf der nördlichen Sichelspitze Neu-Britanniens, ungefähr 400 Kilometer vom Kap Markus, liegt Rabaul, der Hauptstützpunkt der Japaner. Rabaul ist Ziel ständiger schwerer Luftangriffe. [] Der Besitz Neu-Britanniens würde den Alliierten die vollkommene Herrschaft über das ganze Inselgebiet im Nordosten von Australien sichern. [] Amerika lieferte an Russland... [] Die Vereinigten Staaten haben in Russland auf Grund des Leih- und Pachtgesetzes bis Ende Oktober 1943 Kriegsmaterial, Stahl, Petroleum und Lebensmittel im Werte von 3,550,443.000 Dollar geliefert, wie offiziell in Washington verlautbart wurde. [] Mehr als die Hälfte dieser Summe wurde für Kriegsmaterial aufgewandt. Bis 1943 lieferte Amerika an Russland u.a.: []7.000 Flugzeuge, [] 3.500 Panzer, [] 130.000 Maschinenpistolen, [] 150.000 Lastwagen, [] 25.000 Geländewagen, [] 225.000 Feldtelephone, [] 1,200.000 km Telefondraht. [] General Krueger
Published:01.1944