Summary:Bemerkungen: ; [] = Absatzmarken im Volltext des Originals Unser Rehau [] Unser Rehau kann sich nur weiter entwickeln, wenn an der Spitze eines [] aufgeschlossenen Stadtrates, der sich dem Wohle aller Bürger verpflichtet weiß, ein tüchtiger Bürgermeister steht, - der frei von allen persönlichen Interessen allein das Wohl der Stadt zum Ziele hat - der über kommunalpolitische und Verwaltungserfahrung verfügt - der mit Energie, zusammen mit dem Stadtrat, an die Lösung der kommunalpolitischen Aufgaben herangeht - der auf Grund seines Alters die Gewähr bietet, daß er den Belastungen seines Amtes auf die Dauer seiner Wahlzeit auch gewachsen ist. [] Alle diese Voraussetzungen erfüllt in hohem Maße unser Kandidat Stadt- und Kreisrat Gustav Stang [] Gustav Stang wurde am 29. März 1910 in Rehau geboren. Die Jugend- und Schulzeit verbrachte er in Rehau. Von 1923 bis 1934 war er bei der AOK. in Rehau als Lehrling und Angestellter tätig. Von 1934 bis Mitte 1939 Buchhalter einer Großbaufirma. Von Ende Juni 1939 bis Dezember 1945 Soldat auf verschiedenen Kriegsschauplätzen und in Gefangenschaft. Nach der Rückkehr in die Heimat Angestellter des BRK, außerdem bis Mitte 1950 Kolonnenführer der Sanitäts-Kolonne Rehau. [] Seit Juli 1950 Beitragsbuchhalter bei der Hauptverwaltung der Allgemeinen Ortskrankenkasse Hof in ungekündigter Stellung. Seit 1956 gehört Gustav Stang dem Stadtrat, dem Kreistag und Kreisausschuß an. [] Es gibt deshalb nur eine richtige Entscheidung: Rehau wählt Gustav Stang! [] Groß ist die Zahl der kommunalen Probleme, die es in den nächsten 6 Jahren zu lösen gilt. Um nur einige zu nennen: Ausbau der Ortsstraßen und Gehwege durch vermehrte Mittelbereitstellung und durch Vergabe der Aufträge an Baufirmen. So wie seither kann es nicht weitergehen Mit Straßenbau in eigener Regie kann die jetzige Straßenmisere nicht beseitigt werden. [] Förderung des Wohnungsbaues durch eine gesunde Grundstückspolitik, die auch mit der Ausdehnung der Stadt in nur einer Richtung Schluß macht aus Mitteln der Stadt im Zusammenwirken mit dem Landkreis, insbesondere Schaffung von Wohnungen für junge Familien und sozial Schwache. Jeder Bürger hat Anspruch auf eine anständige Wohnung [] Förderung des Schulsportes durch Bau eines Schulsportplatzes und einer Schulturnhalle an der Pilgramsreuther Straße. [] Bau einer neuen Aussegnungshalle. [] Schaffung eines Kinderhorts gegebenenfalls in Verbindung mit den kirchlichen Trägern. [] Förderung des Sports und aller kulturellen Vereine [] und vieles mehr. [] Deshalb wählt die Kandidaten der SPD - Liste 2 auf der sich aus den verschiedensten Berufsgruppen [] Einheimische u. Heimatvertriebene zum Wohle unserer Stadt zusammengefunden haben. [] Darum wählt Liste 2! [] Kennwort: [] Sozialdemokratische Partei Deutschlands [] 1. Stang Gustav, Verw.-Angest., Hammermühlweg 4 2. Renz Georg, Verw.-Angestellter, Maxplatz 11 3. Rauh Emil, Gerber, Wiesenstraße 21 4. Moll Hugo, Steinmetzmeister, Pilgramsreuther Str.10 5. Anders Günter, Maurer, Wüstenbrunner Straße 35 6. Kaufenstein Karl, Zimmermeister, Spechtstraße 8 7. Rückels Christel, Hausfrau, Stauffenbergstr. 26 8. Hopf Karl, Bundesbahnbeamter, Potrasweg 2 9. Graf Arthur, Gerber, Elsternstraße 7 10. Dittmar Paul, Weber, Am Sattelberg 8 11. Zapf Bernhard, Rentner, Pilgramsreuther Straße 14 12. Bauer Willi, Verw.-Angestellter, Elsternstraße 19 13. Kunstmann Kurt, Modelleinrichter, Genossensch.-Str. 18 14. Wolf Fritz, Sägewerksarbeiter, Unlitzstraße 22 15. Pohrer Karl, Schlosser, Karl-Marx-Straße 10 16. Kern Ernst, Amtsoberoffiziant, Maxplatz 12 17. Daum Herbert, Schreiner, Angergäßchen 7 18. Zahalka Ferdinand, Holzwollehobler, Unlitzsteig 24 19. Stöhr Hans, Oberbrenner, Zehstraße 1 20. Rausch Franz, Verw.-Angest., Genossenschafts-Str. 9 [] Verantwortlich: Günter Anders, Rehau [] geh mit der zeit [] wähle SPD Liste 2
Published:27.03.1960