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Ihr Kandidat [] Dieter Mansel [] SPD [] Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger! [] Die Arbeitslosigkeit und die weitere Gefährdung von Arbeitsplätzen ist für mich als Arbeitnehmer Thema Nr. 1. Die Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik Deutschland ist sehr hoch, aber im Land Niedersachsen ist sie durch die "Albrecht-Politik" in erschreckender Weise wesentlich schneller gestiegen als in jedem anderen Bundesland. Sie liegt um mehr als 25 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. [] Es müssen deshalb kurzfristig neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Zur Schaffung neuer Arbeitsplätze haben die SPD und der Deutsche Gewerkschaftsbund schon seit 1981 ein Beschäftigungsprogramm gefordert. [] Niedersachsen hätte Geld für ein Beschäftigungsprogramm aus dem Ölförderzins, es wird aber nicht dafür eingesetzt, sondern auf die hohe Kante gelegt. [] Ich bin auch für eine sparsame Haushaltsführung; aber es darf nicht am falschen Ende gespart werden, wenn es darum geht, den wirtschaftlichen Aufschwung in Gang zu bringen. [] Folgende Probleme müssen aus meiner Sicht vorrangig gelöst werden: [] - Der soziale Wohnungsbau muß wieder angekurbelt werden. [] Damit werden Arbeitsplätze geschaffen und erhalten und es werden auch preiswerte Wohnungen für jung und alt gebaut. [] - Die Erschließung von Industrie- und Gewerbegebieten muß bei uns mit Hilfe des Landes gefördert werden. [] - Die Nord-Süd-Straße ist schnellstens weiter auszubauen. Sie ist für Salzgitter die wichtigste Landesstraße zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. [] - Der Erhalt und die Schaffung qualifizierter Ausbildungsplätze muß gesichert werden. Hierzu gehört auch der weitere Ausbau des Berufsgrundbildungsjahres. [] - Das von der SPD vorgelegte Programm über die Lernmittelfreiheit muß endlich durchgesetzt werden. [] Die Zukunft Salzgitters hängt entscheidend davon ab, daß diese Probleme kurzfristig und wirkungsvoll gelöst werden. [] Mit Ihrer Unterstützung wird es uns gelingen. [] Gehen Sie bitte zur Wahl und geben Sie mir am 21. März Ihre Stimme. [] Dieter Mansel [] Dieter Mansel und Günter Klapproth beim Stahlgespräch in Bonn mit Bundesfinanzminister Hans Matthöfer. [] Zur Person [] Dieter Mansel, 3320 Salzgitter 21, Burgwall 13, geb. am 7. März 1933 in Woschczytz/ Oberschlesien, verheiratet, drei Kinder, Gewerkschaftssekretär, Ratsherr der Stadt Salzgitter, Berufsausbildung als Schlosser, nach Besuch der Akademie der Arbeit bei der IG Bergbau und Energie tätig. [] Herausgeber: SPD-Bezirk Braunschweig - Druck: braunschweig-druck GmbH [] Karl Ravens [] SPD [] Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, [] wir leben - alles in allem - in Sicherheit und in Frieden. [] Das ist keine Kleinigkeit in einer Zeit, in der die wirtschaftlichen Probleme weltweit anwachsen und am außenpolitischen Horizont häufiger als früher ein Wetterleuchten zu sehen ist. Meine sozialdemokratischen Freunde, die seit vielen Jahren in der Verantwortung für die Bundesrepublik stehen, voran Bundeskanzler Helmut Schmidt, tragen das ihnen Mögliche dazu bei, daß unser Deutschland hoffentlich auf einem vernünftigen Kurs der Friedenssicherung und der sozialen Stabilität bleiben kann. [] Das ist für uns alle sehr wichtig. [] Es gibt auch keinen Grund zur Schwarzmalerei und Resignation. Aber Schönfärberei, wie die CDU sie hier in unserem Bundesland betreibt, können wir nicht brauchen und wortreiche Tatenlosigkeit erst recht nicht. [] Sechs Jahre Albrecht-Politik haben unser Niedersachsen nicht vorangebracht, sondern auf wichtigen Feldern noch zurückgeworfen. Diese Politik hat die Wirtschaftskraft unseres Landes nicht stärker gemacht, sondern sie geschwächt. Sie hat den Schuldenberg gewaltig anwachsen lassen. Und sie hat dazu geführt, daß bei uns sehr viel mehr Arbeitslosigkeit herrscht als anderswo in der Bundesrepublik Deutschland. [] Muß das eigentlich sein? [] Wir Sozialdemokraten meinen: Wir können das gemeinsam ändern. Durch eine soziale Politik für Niedersachsen, die sich mit der Arbeitslosigkeit nicht einfach abfindet, sondern dem Ziel der Vollbeschäftigung - so schwer das auch zu erreichen sein wird - wieder den Vorrang einräumt. [] Deshalb schlägt die SPD eine beschäftigungspolitische Offensive vor. Sie soll bestehende Arbeitsplätze sichern und vor allem neue Arbeitsplätze schaffen. [] Unser sozialdemokratisches Ziel für dieses Jahr 1982 heißt deshalb: Die Haushaltspolitik in Niedersachsen muß einen Schwerpunkt erhalten. [] Unser 500-Millionen-DM-Programm soll der Wirtschaft auf die Beine helfen und zusätzliche Arbeitsplätze sichern. [] Der Vorwurf der CDU, das sei nicht finanzierbar, ist fehl am Platz. Für eine Beschäftigungsoffensive brauchen wir keine neuen Schulden zu machen. Dem Land stehen bis zu 40% des Geldes zu, das die großen Ölkonzerne bei uns durch die Förderung von Erdgas und Erdöl einnehmen. [] Dieses Geld sollten wir nutzen und Arbeit schaffen. [] Ich meine, Niedersachsen braucht eine Politik, die in die Zukunft weist. Die nicht auf große Worte baut. Eine Politik, die nüchtern und realistisch die vor uns liegenden Probleme anpackt. [] Dafür erbitte ich Ihr Vertrauen. Für alle Frauen und Männer der SPD, die sich am 21. März Ihrer Wahl stellen werden. [] Ihr [] Karl Ravens
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