1933 - 1993 ... und wieder brennt es!

Bemerkungen: [] = Absatzmarken im Volltext des Originals; Das verwendete Signet für IG Medien auf der Titelseite des Flugblatts ist das alte Signet der Industriegewerkschaft Druck und Papier (IG Druck und Papier)!<NZ>Flugblatt ist entnommen aus: DGB-Archiv im AdsD, Deutscher Gewerksch...

Full description

Bibliographic Details
Main Authors: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Kreis Region Braunschweig, Thielen, Erwin
Institution:Archiv der sozialen Demokratie (AdsD)
Format: IMAGE
Language:German
Published: 30.03.1993
Subjects:
[Thielen, Erwin, Kraft, Armin, Hitler, Adolf, Hindenburg, Paul von Beneckendorff und von, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Kreis Region Braunschweig, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Braunschweig, Deutsche Postgewerkschaft (DPG), Gewerkschaft der Polizei (GdP), Gewerkschaft Textil-Bekleidung (GTB), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Industriegewerkschaft Bau, Steine, Erden (IGBSE), Industriegewerkschaft Metall (IG Metall), Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV), Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED), Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK), Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft (GGLF), Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (IGBE), Industriegewerkschaft Medien (IG Medien), Gewerkschaft Leder (GL), Industriegewerkschaft Chemie, Papier, Keramik (IG Chemie), Amnesty International, Arbeitskreis Asyl, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bezirk Braunschweig, Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Technischen Universität Braunschweig, Ausschuss für Ausländerangelegenheiten (Braunschweig), Deutsch-Israelische Gesellschaft, Evangelisch-Lutherische Propstei, Braunschweig, Flüchtlingshilfe im refugium, Jüdische Gemeinde, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Jugendwerk, Jugendring Braunschweig e.V. (JURB), Jungsozialisten (Jusos), Junge Presse, Linke Liste, Runder Tisch, Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend (SDAJ), Sozialistische Jugend Deutschlands (SJD) "Die Falken", Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Unterbezirk Braunschweig, Stadt Braunschweig, Stadtschülerrat Braunschweig, Verein zur Förderung antifaschistischer Jugendarbeit e.V., Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN), Demonstration, Drittes Reich, Gedenktag, Rechtsradikalismus, Foto, Signet]
Online Access:http://hdl.handle.net/11088/CAF57EB0-C301-4310-A1A6-66D19FEADBA2
Description
Summary:Bemerkungen: [] = Absatzmarken im Volltext des Originals; Das verwendete Signet für IG Medien auf der Titelseite des Flugblatts ist das alte Signet der Industriegewerkschaft Druck und Papier (IG Druck und Papier)!<NZ>Flugblatt ist entnommen aus: DGB-Archiv im AdsD, Deutscher Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Niedersachsen, Kreis Region Braunschweig, Signatur: 5/ DGBJ 171. Aufruf zur Beteiligung an der gemeinsamen Demonstration [] 1933 - 1993 ... und wieder brennt es! [] Für Demokratie und Menschenwürde - gegen Neonazismus und Gewalt [] Samstag, 30. Januar 1993 um 11.00 Uhr [] Auftaktkundgebung am Volksfreundehaus, [] Schloßstr. 8 (Magniviertel) [] 1933 - 1993 ... und wieder brennt es! [] Für Demokratie und Menschenwürde - gegen Neonazismus und Gewalt [] 30. Januar 1993 um 11.00 Uhr [] Sternmarsch in Braunschweig ab: [] Volksfreundehaus - Selenkaplatz an der HBK [] Eiermarkt/ Synagoge - Mühlenpfordtstr. - AOK [] Abschlußkundgebung um 12.00 Uhr auf dem Burgplatz [] DGB-Aufruf zur Demonstration [] Der Reichspräsident von Hindenburg ernannte am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler. Mit der Machtübergabe an Hitler und an die NSDAP begann ein neues, grausames Kapitel der Gewerkschaftsgeschichte: Die Auflösung der Gewerkschaften und die Zerschlagung der Arbeiterbewegung lagen in der Logik der nationalsozialistischen Ideologie und Politik. [] Braunschweig trägt hierbei eine besondere historische Verantwortung: Der Braunschweiger Landtag verlieh Hitler 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft und ermöglichte ihm so die Kandidatur bei der Wahl zum Reichspräsidenten. [] In Braunschweig stürmten bereits am 9. März 1933 die Nationalsozialisten die SPD- und Gewerkschaftsbüros im Volksfreundehaus. Kolleginnen und Kollegen wurden schwer mißhandelt. Das Gebäude der AOK wurde von der SA 1933 als Folterzentrale benutzt. Am 4. Juli 1933 wurden mehrere MIAG-Arbeiter in Rieseberg erschossen, der erste organisierte Massenmord der Nazis. [] 1993, 60 Jahre später, stehen Brandanschläge auf Flüchtlingswohnheime und neonazistische Übergriffe auf Flüchtlinge und "Anders-Denkende" auf der Tagesordnung der Neonazis. [] Der 30. Januar 1933 mahnt uns, heute aktiv gegen Fremdenhaß, Ausgrenzung- und Gewaltbereitschaft vorzugehen. [] 1933-1993 ... und wieder brennt es! [] Für Demokratie und Menschenwürde - gegen Neonazismus und Gewalt [] Die Demonstration wird unterstützt von: amnesty international, Arbeitskreis Asyl Arbeiterwohlfahrt - Bezirk AStA - TU Ausländische Bürgermitglieder im Ausschuß für Ausländerangelegenheiten Deutscher Gewerkschaftsbund Braunschweig Deutsch-Israelische Gesellschaft Evangelisch-lutherische Propstei Braunschweig, Propst Armin Kraft Flüchtlingshilfe im refugium Jüdische Gemeinde Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Jugendring Braunschweig e.V. (JURB) Jusos - Unterbezirk und Bezirk Junge Presse Linke Liste Runder Tisch SDAJ Sozialistische Jugend - Die Falken, - Bezirk u. Kreisverband SPD-Unterbezirk Stadt Braunschweig Stadtschülerrat Verein zur Förderung antifaschistischer Jugendarbeit e.V. VVN [] V.i.S.d.P.: Erwin Thielen, DGB - Kreis Region Braunschweig [] Wilhelmstr. 5
Published:30.03.1993